Travel Diary 2017: Back at Berlin, My City of Love

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Irgendwas macht diese Stadt mit mir! Es zieht mich immer wieder hier her und sobald ich hier bin, sieht man mich nur glücklich. Es ist, als wäre ich frisch verliebt. Verliebt in eine Stadt. Die große Liebe. Ein magischer Ort, der unbeschreibliches in mir auslöst. Seit ich das erste Mal hier war kann ich nicht anders, als immer wieder herzukommen und verabschieden fällt mir jedes Mal so schwer! Komisch so eine Liebe für eine Stadt zu empfinden. Doch manchmal gibt so eine Stadt einem wohl genauso viel, wie es eine andere Person auch könnte. 

Da es mich hier immer wieder herzieht, überraschte meine Mama mich vor ein paar Wochen damit, dass wir anschließend an den Nordsee Urlaub noch ein paar Tage nach Berlin fahren. Und deshalb ging es dann auch gestern hier her. Nach einer langen Zugfahrt (mit lang meine ich wirklich lange, nach 11 Stunden kamen wir letztendlich im Hotel an, normal braucht man gerade mal 5 Stunden mit dem Zug) ging es mit dem Taxi zum Hotel. Und wir waren direkt begeistert. Einigen von euch sagt bestimmt das Nhow Hotel etwas. Hier kommen viele Blogger bei Events unter oder feiern ihren Geburtstag. Und genau hier ist unser Zuhause bis Donnerstag. 

Schnell eingecheckt und ab aufs Zimmer. Rosa und Gold. Ein Fernseher im Spiegel. Ausblick auf die Spree. Unglaublich. Noch mehr Magie in der Stadt die so magisch ist, dass ich einfach nur glücklich sein kann. Einfach verrückt. Das Zimmer ist wirklich ein Traum. 

Wir wurden auch unglaublich freundlich begrüßt. Nachdem wir uns schnell gerichtet haben ging es dann etwas Essen. Schon mit dem Fahrstuhl nach unten zu fahren ist ein absolutes Highlight im Hotel. 


Jacke: Vintage

Kleid: Clockhouse by C&A

Schuhe: Birkenstock

Korbtasche: Vom Handwerksmarkt

Ich suchte das Restaurant „The Bowl“ aus und landete damit dem absoluten Glückstreffer. Denn dort ist alles vegan, glutenfrei, ohne zusätzlichen Zucker und das Ambiente des Restaurants ist genial. Es ist im Obergeschoss über einem veganen Einkaufsladen. Aus dem Fenster sieht man die Spree. Ich entschied mich für die California Bowl und eine Grapefruit Lemonade. 


Davor bekamen wir noch Currypopcorn. Die waren echt mega lecker. Eine echte Suchtgefahr. 

Nach dem Essen gings dann wieder ins Hotel. Dort gingen wir noch in die Hotelbar und ich trank einen „Berlin Berry“. 


Nachdem ich wieder auf meinem Zimmer war schlief ich auch direkt ein. 

Heute morgen ging es dann wie gewohnt um Acht zum Frühstück. Das ist richtig toll hier. Es gibt Rührei mit Pilzen und mit Speck, selbergemachte Limonade, eine extra Etagere für glutenfreie Brötchen, Müsli und Reiswaffeln, eine riesige Auswahl an Obst, Honig,Marmelade, Mandelmilch, laktosefreie Milch. Also alles was das Herz begehrt. 


Nachdem wir also ausführlich gefrühstückt haben ging es ins DDR Museum. Als ich das erste Mal in Berlin war, besuchte ich das Museum schon mal, aber konnte mir nicht alles anschauen. Deshalb ging es heute nochmal durchs ganze Museum. Ich kann das euch nur empfehlen. Das Museum ist mega süß aufgebaut, total interaktiv und egal wie viel man vom Kalten Krieg selber mitbekommen hat oder in der Schule gelernt hat, hier lernt man trotzdem noch was dazu und hat dabei auch noch Spaß. 

Nachdem wir alles ausführlich angeschaut haben, liefen wir über den Hackeschen Markt zum Fernseherturm. Eigentlich wollten wir dort hochfahren, es war uns dann aber zu voll und so liefen wir direkt zum Brandenburger Tor. 


Eigentlich sah unser Programm heute echt sehr Touristen mäßig aus, obwohl ich das meiste schon einige Male gesehen habe. Aber es ist einfach immer wieder schön. Und solche geschichtlichen Orte zu sehen erfüllt mich irgendwie jedes Mal aufs Neue.


Jacke: Primark

Bluse: New Look

Hose: Primark

Schuhe: Nike

Tasche: Zara

Vom Brandenburger Tor liefen wir zum Holocaust Mahnmal, bei dem ich tatsächlich bis jetzt noch nie war. Dort blieb die Kamera und das Handy natürlich in der Tasche, da ich selber es einfach Fehl am Platz finde, dort Selfies, Fotos oder ähnliches zu machen. Und sie dann noch Hochzuladen ist am schlimmsten, denn das ist ein nunmal Mahnmal für getötete und kein Spielplatz. 

Bald knurrte uns aber der Magen und wir suchten uns ein Restaurant. Heute gabs Salat mit Parmaschinken für mich. Nach dem Essen hieß es Shopping Time. Endlich. 

Und endlich gibt es die Herbst-/Winterkollektion. Und die elenden Sale Reste sind verschwunden oder zumindest ins Untergeschoss verfrachtet. Und wir fanden richtig viel. 

Bei Monki nahm ich mir einen knall roten Pullover mit. Darauf ist in kyrillischer Schrift „Love is never out of fashion“ geschrieben. Also zumindest wenn die Übersetzung auf dem Rücken richtig ist. An dem Pulli konnte ich einfach nicht vorbei gehen, weil er einen mega chilligen Schnitt hat, was besonders für die Uni einfach mega gut ist und er knall rot ist. Rot ist eine absolute MUSS Farbe in diesem Herbst. 


In einem wärmeren Rot kaufte ich bei Zara einen etwas dünneren Mantel. Passend dazu ein Midikleid in Senfgelb mit Blumenstickerei. Das ist ein bisschen im Bohemian Style. Sieht super süß aus und kann man zusammen mit derben Boots sicher mega gut kombinieren. 

Bei Hunkemöller nahm ich aus Caro E.’s Sport Kollektion einen rosa Pullover mit. Er ist ein bisschen Croped und sieht mit einer schwarzen Highwasted Jeans bestimmt unglaublich gut aus. Er sitzt mega gut und sieht sehr hochwertig aus. 

Nachdem wir einiges geshopped hatten liefen wir von der Friedrichstraße direkt zum Alexanderplatz. Auf dem Weg dorthin kamen wir wieder über die Museumsinsel. Ein wirklich schöner Ort in Berlin. 

Am Alex vorbei, weiter zum Kino. 


Da es heute auch öfters Mal geregnet hatte, entschlossen wir und dazu ins Kino zu gehen. Und wir schauten uns den Film „Bullyparade“ an. Ich habe selten bei einem Film so gelacht. Bully war schon in meiner Kindheit sehr präsent und all diese Filme der Kindheit wurden hier wieder aufgegriffen. Aber trotzdem auf eine charmante Weise neu interpretiert. Viel mehr will ich euch aber gar nicht davon verraten, falls ihr selber in den Film gehen wollt. Denn spoilern ist definitiv nicht cool 😀

Vom Kino fuhren wir mit der S Bahn zurück zum Hotel und setzten uns wieder in die Bar. 

Heute trank ich die Homemade Lemonade. Danach gings aufs Zimmer. Die Eindrücke verarbeiten, das Glück realisieren. So zufrieden zu sein. Manchmal braucht man einen anderen Ort um anzukommen, mit sich im Reinen zu sein und zu lernen man selbst zu sein. Vielleicht ist deshalb auch Berlin die Stadt meines Glücks, weil hier jeder sein kann, wer er ist. Hier kann man sich ausleben und fühlt sich nicht fremd, wenn man anders ist, als die Norm beziehungsweise das, was jeder für die Norm hält!

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